
Wirtschaftswissenschaften
Erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten in den Wirtschaftswissenschaften setzt kompetentes Recherchieren voraus - sowohl im empirischen als auch im theoretischen Kontext. Hier finden Sie Hilfe und Informationen rund um die fachspezifische Literatur- und Datenrecherche
Aktuelles
Allgemeines
Wenn Sie eine Seminar-, Bachelor- Master- oder eine andere wissenschaftliche Arbeit in den Wirtschaftswissenschaften anfertigen, ist die thematische Recherche in Datenbanken neben einer systematischen Suche in EconBiz , Google Scholar und GöDiscovery unerlässlich für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten.
Einen Gesamtüberblick über die an der Universität Göttingen verfügbaren wirtschaftswissenschaftlichen Datenbanken liefert Ihnen der DBIS Fachausschnitt Wirtschaftswissenschaften.
Auch wenn DBIS zahlreiche hilfreiche Filtermöglichkeiten und eine erweiterte Suche anbietet, ist aus der Fülle der vorhandenen Angebote nicht immer gleich ersichtlich, welche Datenbank oder Plattform Ihnen für Ihre jeweilige Forschungsfrage weiterhelfen kann. Die folgende Auflistung der wichtigsten Datenbanken für bestimmte Fragestellungen sollen Ihnen hier den ersten Einstieg erleichtern.
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Literatur / theoretisches Arbeiten
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Tipp: Setzen Sie in den Suchoptionen ein Häckchen bei “Scholary (Peer Reviewed) Journals” damit Sie nur wissenschaftliche qualifizierte Treffer generieren und suchen Sie am besten in englischer Sprache.
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Tipp: Verwenden Sie die erweiterte Suche und setzen Sie ein Häckchen bei “durch Fachleute geprüft”. Suchen Sie am besten in englischer Sprache.
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Tipp: Nach einer ersten Suche können Sie die generierten Treffer links im Menp auf “Academic Journals” eingrenzen. Suchen Sie am besten in englischer Sprache.
Daten / empirisches Arbeiten
- OECD-Länder: OECD Data
- Statistisches Bundesamt: GENESIS Online
- Europäischer Wirtschaftsraum: EuroStat
- Weltweiter Handel: WTO Stats
- Import- und Exportstatistiken (inkl. Bulk Download Möglichkeit / Premium Lizenz): UN Comtrade
- gesammelte statistische Daten aus diversen Quellen: Statista
- LSEG Workspace: neben der Basislizenz, sind hier aktuell auch SDC Platinum (M&A-Daten), Datastream (darin auch IBES Estimates, Worldscope) und AMR (Aftermarket Research) als zusätzliche Module lizenisert. Letzteres wird aufgrund der begrenzten Downloadlimits nur auf gesonderte Anfrage mit nachgewiesenem Bedarf freigeschaltet.
- Wharton Research Data Services (WRDS): neben der Basislizenz sind aktuell auch folgende Inhalte über diesen Aggregator lizensiert: Compustat, CRSP, OptionMetrics, Execucomp, ISS Incentive Lab und ISS Climate Datasets
Folgende ESG-Daten zu börsennotierten Unterenhmen sind in unseren aktuellen Lizenzen enthalten:
- LSEG / Refinitiv ESG (Asset 4): Diese sind über LSEG Workspace verfübar - bitte DBIS-Hinweise zum Zugriff beachten!
- ISS Climate: Diese Datensets sind über Wharton Research Data Services (WRDS) verfügbar - bitte DBIS-Hinweise zum Zugriff beachten!
- MSCI Global: Die ESG-, Climate- und EU-Regulatory Datenmodule sind über die MSCI ESG Manager Plattform verfübar - bitte DBIS-Hinweise zum Zugriff beachten!
Die Göttinger eRA (eResearch Alliance) unterstützt Sie in allen Bereichen des Forschungsdatenmanagements. Sie können bspw. Hilfe bei der Erstellung eines Forschungsdatenmanagementplans erhalten, wie er mittlerweile von vielen Drittmittelgebern verlangt wird und diesen über GRO.plan auch gleich anlegen. Falls Sie kein fachlich passendes Repositorium finden (recherchierbar bspw. in R3data), in dem Sie Ihre Forschungsdaten nachhaltig ablegen können, bietet die eRA GRO.data als entsprechenden Service für den Campus Göttingen an.

Virtuelle WiWi-Sprechstunde
Für Hilfe zur Selbsthilfe und Fragen rund um die wirtschaftswissenschaftliche Literatur- und Datenrecherche steht Ihnen unsere Fachreferentin für WirtschaftswissenschaftenNina Baueregger (E-Mail)gerne zur Verfügung.
In den Vorlesungszeiten immer dienstags von 12:00 – 13:00 Uhr (andere Zeiten können nach Absprache vereinbart werden). Eine Anmeldung ist über Stud.IP möglich.
Weitere Kurse und Schulungsangebote der SUB finden Sie unter
Mehr erfahren
Künstliche Intelligenz (KI)

KI kann Ihr wirtschaftswissenschaftliches Arbeite beschleunigen und unterstützen. Sie sollte aber nie unreflektiert eingesetzt werden und nicht den eigenen wissenschaftlichen Erkenntnisprozess ersetzen.
Hier eine hilfeiche Übersicht zu gängigen KI-Tools und ihren Anwendungsmöglichkeiten erstellt vom Team Digitales Lernen und Lehren der Uni Göttingen KI-Tool-Sammlung nach Anwendung sowie eine Übersicht zu KI-Tools des Virtuellen Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz und wissenschaftliches Arbeiten.
Bitte beachten Sie bei der Nutzung von KI-Tools bitte unbedingt folgendes:
- KI-Tools finden nie 100% aller relevanten Quellen! Sie durchsuchen nur die ihr jeweils zur Verfügung gestellte Datenbasis sowie frei verfügbare Inhalte im Netz. DeepWeb-Inhalte, die über kommerzielle Datenbanken zur Verfügung gestellt werden, sind derzeit (noch) nicht enthalten. Gerade diese sind für die wirtschaftswissenschaftliche Recherche aber besonders relevant.
- Die Antworten von KIs sind fehlerbehaftet! Es kann zu “Halluzinationen” kommen (bspw. erfundenen Quellen), weshalb Sie die Antworten stets kritisch mithilfe Ihrer menschlichen Intelligenz und Ihrem Fachwissen überprüfen sollten. Wenn Sie generative KI nutzen (wie bspw. ChatGPT, Gemini), nutzen Sie die “Deep Research Funktion”, denn diese ist auf das Recherchieren und Zitieren von Quellen spezialisiert. Aber auch hier darf Ihr prüfender Blick nicht fehlen!
- Kommerziell lizenzierte Daten dürfen nicht in KI-Tools eingespielt werden! Dazu zählen bspw. Daten aus WRDS und LSEG Workspace. Die Lizenzverträge geben das aktuell noch nicht her. Daher würde durch die Verwendung dieser Daten in KI-Tools eine illegale Kopie bei einem Dritten entstehen und die SUB könnte von der Nutzung ausgeschlossen sowie auf Schadensersatz verklagt werden. Sie sollten auch mit der Eingabe von persönlichen Daten vorsichtig sein. Alles, was Sie in ein KI-Tool hinein geben, wird dort gespeichert und für zukünftige Anfragen wiederverwendet.
- Die Nutzung von KI verursacht einen sehr hohen CO2-Fußabdruck (u.a. aufgrund von hohen Strom- und Energiekosten) - nutzen Sie sie nur, wenn Sie sich einen entsprechend hohen Mehrwert erwarten.
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