zvdd - Technische Erweiterung
Technische Erweiterung des Zentralen Verzeichnisses Digitalisierter Drucke (zvdd)
Das <link record:tx_nkwsubfeprojects_domain_model_project:60 internal-link>Projekt „Zentrales Verzeichnis Digitalisierter Drucke“ wurde 2005 begonnen, um ein zentrales nationales Portal für digitalisierte Drucke aufzubauen. Ausgangspunkt war der Umstand, dass zu diesem Zeitpunkt zahlreiche von der DFG geförderte Digitalisierungsprojekte durchgeführt wurden oder schon abgeschlossen waren, bei denen eine Vielfalt unterschiedlicher Technologien und Standards eingesetzt worden war. Dies hatte, wie eine Evaluierung der Digitalisierungsbemühungen bemerkte, eine „absolute Fragmentierung des Angebotes“ zur Folge, durch welche „die digitalisierten Ressourcen nicht annähernd so bekannt und benutzt werden, wie dies ihrem Potential entspricht.“ (DFG-Evaluierungsbericht über retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen, 2005). Eine Lösung für dieses Problem war, neben der Festlegung von <link http: www.dfg.de formulare external-link-new-window erschließung und>DFG-Standards für die Erstellung von Digitalisaten, die in den Jahren 2005 bis 2008 durchgeführte Entwicklung des <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd als nationales Nachweissystem für digitalisierte Drucke.
Mittlerweile sind nahezu alle mit Mitteln der DFG hergestellten Digitalisate im <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd nachgewiesen und recherchierbar und können mit dem DFG-Viewer direkt aus dem <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd heraus betrachtet werden. Die Anzahl der Digitalisate, die im Index des <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd nachgewiesen sind, hat sich seit Fertigstellung des ursprünglichen Portals mehr als verzehnfacht: Im Dezember des Jahres 2008 listete der Index rund 100.000 Werke; bei der Antragstellung zu diesem Erweiterungsantrag im Dezember 2010 war die Menge bereits auf knapp 200.000 Werke angestiegen; mit dem Abschluss des Monats April 2014 sind mehr als 1.140.000 digitalisierte Werke im <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd enthalten, recherchierbar und als <link http: www.open-access.net external-link-new-window>Open Access verfügbar.
Das <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd sah vor, dass die Daten aus den verschiedenen DFG-Digitalisierungsprojekten manuell in den Index überführt wurden, was mit einem enormen Konvertierungsaufwand verbunden war. Schon während der Arbeiten wurde daher deutlich, dass aufgrund der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung in den Bibliotheken und Archiven die händische Arbeit minimiert werden musste, um das Portal stets aktuell zu halten. Daher wurde zusammen mit der DFG beschlossen, mit dem <link http: dfg-viewer.de profil-der-metadaten external-link-new-window des>METS / MODS-Format ein einheitliches Datenformat für die Aufnahme in das <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd verbindlich zu machen. Bis zum Jahr 2010 wurde daher durch die SUB Göttingen das <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd auf eine andere technische Grundlage gestellt, die eine Standardisierung des zugrundeliegenden Datenformats vorsah und eine <link http: www.openarchives.org oai openarchivesprotocol.html external-link-new-window archives initiative protocol for metadata>OAI-Schnittstelle integrierte. Im Ergebnis laufen seitdem, sobald eine Sammlung digitaler Werke nach einer <link http: www.zvdd.de dms zvdd-validator external-link-new-window zvdd-metadaten-validator>Konformitätsprüfung der <link http: dfg-viewer.de profil-der-metadaten external-link-new-window des>METS / MODS-Daten angemeldet wurde, alle weiteren Digitalisate der Sammlung automatisch in den Index des <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd hinein.
Das Projekt „Technische Erweiterung des Zentralen Verzeichnisses Digitalisierter Drucke“ sieht vor, einige zusätzliche technische Funktionen in das zvdd-System zu integrieren, um den Mehrwert für Wissenschaftler*innen aller Fachdisziplinen zu steigern. Ziele dieses Projekts sind die Programmierung von Exportschnittstellen der im <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd enthaltenen Daten, eine automatisierte Überprüfung der Metadaten bei der Anmeldung von neuen Sammlungen, die Entwicklung einer Möglichkeit, zukünftig Volltexte in den Index des <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd einzufügen, Optimierungen bei der Anzeige von Datensätzen und Trefferlisten sowie verschiedene kleinere Erweiterungen, wie eine englische Nutzeroberfläche, die Bereitstellung von Zugriffszahlen oder personalisierte RSS-Feed. Diese technischen Erweiterungen machen aus dem einfachen Recherche-Portal für digitalisierte Drucke in ein Werkzeug für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten: Durch die Implementierung der <link http: de.wikipedia.org wiki representational_state_transfer external-link-new-window state transfer bei>Representational State Transfer (REST)-basierten Retrieval-Schnittstellen, die auf gängigen Standards aufbauen, können digitale Editionen und Forschungsprojekte die zvdd-Daten nahtlos integrieren und so Forschung über organisatorische und geografische Grenzen hinweg ermöglichen. Das <link http: www.zvdd.de external-link-new-window verzeichnis digitalisierter drucke>zvdd bildet damit eine zentrale Quelle für zahlreiche virtuelle Forschungsumgebungen.