Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Unsplash/Richard Bell

Publikationsfördernde Initiativen

Die SUB Göttingen unterstützt verschiedene Initiativen, Infrastrukturen und Angebote im Bereich Publizieren und Open Access.

Publikationsfördernde Initiativen

Die SUB Göttingen unterstützt im Namen der Georg-August-Universität Göttingen (inkl. Universitätsmedizin Göttingen) verschiedene Initiativen und Infrastrukturen, die das Publizieren im Open Access fördern. In diesem Abschnitt finden Sie einen Überblick über diese Aktivitäten.

Laufzeit: 2025

Die SUB Göttingen unterstützt die Initiative Bloomsbury Open Collections. Wenn die angestrebte Finanzierungssumme erreicht wird, werden pro Fachpaket zwanzig Titel im Open Access veröffentlicht. Wird die angestrebte Finanzierungssumme unterschritten, jedoch mindestens 50% erreicht, werden zehn Titel im Open Access veröffentlicht, während die unterstützenden Einrichtungen dauerhaften Zugriff auf die zehn nicht transformierten Titel erhalten.

Folgende Fachpakete werden unterstützt:

  • Environment & Climate Change
  • Gender & Sexuality

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025-2027

Die SUB Göttingen nimmt an einem Rahmenvertrag teil, bei dem pro Modul neun Bücher im Open Access erscheinen. Der Vertrag umfasst die folgenden thematischen Module:

  • Germanistische Linguistik
  • Deutsche Literaturwissenschaft
  • Geschichte

Aus einem Pool von vorab festgelegten Reihen und einschlägigen Einzeltiteln wird von den Teilnehmenden des Rahmenvertrags eine Auswahl über die Titel getroffen, die freigekauft werden.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2024-2026

Die SUB Göttingen ist Mitglied beim DOAB und in der OAPEN Foundation. Das DOAB verzeichnet Open-Access-Bücher, die ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben sowie Open-Access-Buchverlage und erhöht deren Sichtbarkeit. Die OAPEN Library verzeichnet frei zugängliche wissenschaftliche Bücher und bietet Dienstleistungen für Bibliotheken, Verlage und Forschungsförderer an.  

Stand: Mai 2025

Laufzeit: 2025

Die SUB Göttingen ist Mitglied beim DOAJ. Die unabhängige Datenbank enthält über 21.000 von Expert*innen begutachtete Zeitschriften aus allen Bereichen der Wissenschaft. Bei den Zeitschriften handelt es sich um reine Open-Access-Zeitschriften (goldenes Open Access), die über den lokalen Publikationsfonds der Universität Göttingen (inkl. UMG) förderfähig sind.

Stand: März 2025

Die SUB Göttingen unterstützt verschiedene Initiativen von Duncker & Humblot.

Zeitschrift für Historische Forschung - Beihefte (Laufzeit: 2025-2027)

Die SUB Göttingen unterstützt mit den ZHF Beiheften eine der renommiertesten geschichtswissenschaftlichen Fachreihen. Im Rahmen eines Konsortiums erfolgt der Freikauf der Backlist im Umfang von 59 Titeln sowie die direkte Open-Access-Publikation von durchschnittlich einer Neuerscheinung pro Jahr.

 

Open Law (Laufzeit: 2025)

Die SUB Göttingen unterstützt die Initiative Open Law des Verlags Duncker & Humblot. Im Rahmen eines Konsortiums werden in 2025 jeweils die ersten Bände der folgenden Schriftenreihen im Open Access publiziert:

Aktualisiert: März 2025

Laufzeit: 2025-2027

Mit der Teilnahme an den KOALA-Verträgen wird die Bereitstellung der folgenden Zeitschriften im Diamond Open Access unterstützt:

Die Kosten des Publikationsprozesses werden über institutionelle Mitgliedschaften abgedeckt. Autor*innen können in diesen Zeitschriften kostenfrei publizieren, die Inhalte stehen anschließend ebenfalls kostenfrei im Open Access zur Verfügung.

Stand: Mai 2025

Laufzeit: 2024-2026

Language Science Press ist ein von Wissenschaftler*innen geführter, digitaler Open-Access-Verlag für Linguistik. Die SUB Göttingen unterstützt LSP durch eine kostenpflichtige institutionelle Mitgliedschaft, mit der die Kosten des Publikationsprozesses abgedeckt werden.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025

Die SUB Göttingen unterstützt die Direct to Open Initiative des Verlags MIT Press. Dabei werden alle Neuerscheinungen aus dem Jahr 2025 im Open Access publiziert, insgesamt betrifft das ca. 80 Bücher. Unterstützt werden die folgenden beiden Fachpakete:

  • HSS (Geistes- und Sozialwissenschaften)
  • STEAM Collection (MINT + Kunst und Design)

Stand: März 2025

Laufzeit: 2024-2026

Die kommenden zehn Bände in der Reihe „Internet und Gesellschaft“ (Erscheinungsjahre 2024 bis ca. 2026) erscheinen im Open Access. Das Publizieren ist für die Autor*innen kostenfrei, die Finanzierung erfolgt durch die teilnehmenden Institutionen an dem Konsortium sowie den Fachinformationsdienst für Internationale und Interdisziplinäre Rechtsforschung.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025

OBP wurde 2008 gegründet und ist bereits der größte unabhängige akademische Open-Access-Verlag für Monografien in Großbritannien und einer der führenden in der englischsprachigen Welt. OBP ist ein gemeinnütziges soziales Unternehmen, das von Akademiker*innen geführt wird, die sich dafür einsetzen, qualitativ hochwertige und preisgekrönte Forschungsarbeiten für alle zugänglich zu machen. Bibliotheken unterstützen die Open-Access-Veröffentlichung und Aktivitäten von OBP.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2024-2026

Mit der Teilnahme am Rahmenvertrag Open Library Economics ejournals  wird die Bereitstellung der folgenden Zeitschriften im Diamond Open Access unterstützt:

Die Kosten des Publikationsprozesses werden über institutionelle Mitgliedschaften abgedeckt. Autor*innen können in diesen Zeitschriften kostenfrei publizieren, die Inhalte stehen anschließend ebenfalls kostenfrei im Open Access zur Verfügung.

Stand: März 2025

Laufzeit: Februar 2025 - Februar 2026

Die gemeinnützige Organisation OLH wurde 2013 als Netzwerk von Wissenschaftler*innen, Bibliothekar*innen, Programmierer*innen und Verlagen gegründet und erhebt als wissenschaftlich geführter Open-Access-Verlag mit hohem Qualitätsanspruch keine Autor*innengebühren. Getragen werden die Kosten durch internationale Bibliothekskonsortien.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025

Peer Community in ist eine gemeinnützige und nichtkommerzielle wissenschaftliche Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, begutachtete Artikel und Berichte, die auf Preprint-Servern und anderen Open-Access-Repositorien veröffentlicht werden, kostenlos zu empfehlen. Die Organisation ist in thematischen Gemeinschaften mit der Bezeichnung Peer Community in X gegliedert, z. B. Peer Community in Evolutionary Biology oder PCI Ecology. Außerdem gibt PCI eine diamantene Open-Access-Zeitschrift, das Peer Community Journal, heraus, in der alle empfohlenen Artikel veröffentlicht werden können, wenn die Autoren dies wünschen.

Stand: Mai 2025

Laufzeit: 2025

Die Plattform SciPost gibt es seit 2016 und wird von Wissenschaftler*innen betrieben. Qualität und Offenheit stehen an oberster Stelle. Das Journal-Portfolio umfasst inzwischen die Bereiche Astronomie, Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Politikwissenschaften. Das Publizieren in den angebotenen Open-Access-Journalen ist für die Publizierenden kostenfrei. Die Finanzierung dieses Angebotes und der Betrieb der Plattform erfolgen durch Sponsoren und Mitgliedschaften.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025-2027

Das Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics - Deutsche Hochschulen hat als nationale Kontaktstelle die Aufgabe, die finanzielle Beteiligung der deutschen Hochschulen an dem internationalen Konsortium SCOAP³ zu organisieren. Das Ziel von SCOAP³ ist es, wissenschaftliche Publikationen im Bereich der Hochenergiephysik im Open Access zugänglich zu machen. Die Beitragszahlungen der teilnehmenden Einrichtungen entsprechen dem anteiligen Publikationsaufkommen ihrer Wissenschaftler*innen.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2024-2025

Die SUB Göttingen unterstützt über eine Mitgliedschaft die Plattform The Programming Historian. Auf der Plattform werden einsteigerfreundliche, von Expert*innen begutachtete Tutorials bereitgestellt. Diese sollen Geisteswissenschaftler*innen dabei unterstützen, ein breites Spektrum an digitalen Tools, Techniken und Arbeitsabläufen zu erlernen, um Forschung und Lehre zu erleichtern.

Die Beiträge stehen allen Interessierten kostenlos zur Verfügung und werden unter einer CC BY-Lizenz bereitgestellt. Auch für das Verfassen und Überarbeiten der Beiträge werden keine Gebühren erhoben. Diese Seite bietet einen Überblick über die Beitragsmöglichkeiten.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2022 - 2027

Die SUB Göttingen unterstützt die Open Library Medienwissenschaft des Verlages Transcript, bei der Neuerscheinungen des Programmbereichs Medienwissenschaft im Open Access bereitgestellt werden. Nach erfolgreich abgeschlossenem Crowdfunding stehen die Inhalte des Pakets der gesamten Wissenschaftsgemeinschaft kostenlos unter einer Creative-Commons-Lizenz zur freien Nutzung zur Verfügung. Die Veröffentlichung in der Open Library Medienwissenschaft ist für die Autor*innen kostenlos.

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025

Der Verfassungsblog ist ein in der rechts- und politikwissenschaftlichen Fachcommunity fest verankerter und qualitätsgesicherter Wissenschaftsblog. Es versteht sich als Schnittstelle zwischen dem akademischen Fachdiskurs auf der einen und der politischen Öffentlichkeit auf der anderen Seite. Die fördernden Einrichtungen unterstützen die Instandhaltung und Weiterentwicklung der (technischen) Infrastruktur des Blogs. 

Stand: März 2025

Laufzeit: 2025

Die SUB Göttingen unterstützt die Initiative Open Library des Verlags wbv. Dabei werden pro Fachpaket zehn Neuerscheinungen aus dem Jahr 2025 im Open Access publiziert. Unterstützt werden die folgenden beiden Fachpakete:

  • Lehramt | Schulpädagogik
  • Berufs- und Wirtschaftspädagogik | Berufsbildung

Stand: März 2025

Blick von oben auf einen offenen Laptop SUB Göttingen, Christoph Mischke

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Alles rund ums Publizieren: Open Science, Open Access, Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen.


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Subscribe to Open (S2O)

Einige Verlage bieten ein Subscribe-to-Open-Modell (S2O) für einige ihrer Zeitschriften an. Dabei erscheint ein ganzer Zeitschriftenjahrgang im Open Access, wenn eine vorab definierte Schwelle an Abonnements erreicht wurde. Publizierende haben bei erfolgreicher Umsetzung des S2O-Modells die Möglichkeit ohne zusätzliche Kosten in diesen Zeitschriften Open Access publizieren zu können. 

2025 wurde die Aboschwelle für die folgenden Inhalte erreicht:

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die folgenden Titel umgesetzt:

Stand: April 2025

Für das Publizieren in allen Zeitschriften des Verlags gilt: Angehörige der Universität Göttingen (inkl. UMG) erhalten die Möglichkeit über das „Subscribe to Open Agreement” ihre Artikel Open Access zu publizieren. Die Kosten werden über eine zentrale Finanzierung abgedeckt.

Stand: März 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die in der Titelliste hinterlegten Zeitschriften umgesetzt.

Stand: Mai 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die folgenden Titel umgesetzt:

Stand: April 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für in der Titelliste hinterlegten Zeitschriften umgesetzt:

Stand: April 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die folgenden Titel umgesetzt:

Stand: April 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die folgenden Titel umgesetzt:

Stand: April 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die folgenden Titel umgesetzt:

Stand: Mai 2025

Das S2O-Modell wird 2025 erfolgreich für die folgenden Titel umgesetzt:

Stand: Mai 2025

Open Access

Fragen zu den Formen von Open Access und den Aktivitäten der SUB Göttingen?


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Schriftzug Open Access, im Hintergrund unscharfe Netzwerkverbindungen SUB Göttingen/MikeAMorrison, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

FAQ - Publikationsfördernde Initiativen

Unter den APC versteht man eine Gebühr, die Publizierende für die Open-Access-Bereitstellung ihrer Artikel in Zeitschriften bereitstellen müssen.

Andere Begriffe für APC sind auch „Autorengebühren”, „Artikelgebühren”, „Article Publication Charges”, „Article Publication Fees”, „Article Processing Fees” oder „APF”.

Publizierende sind dazu angehalten, auf die Förderung durch den Publikationsfonds hinzuweisen. Sie können hierfür folgende Formulierung verwenden: „We acknowledge support by the Open Access Agreement of the Göttingen University."

Bei Gold-Open-Access-Artikelkosten über 2.000 Euro (brutto) erfolgt ein Kostensplitting mit der Einrichtung der Korrespondenzautor*innen. Sollte eine anteilige Übernahme nicht möglich sein, muss auch die Förderung durch den Publikationsfonds abgelehnt werden.

Unter Publish & Read Verträgen versteht man ein Vertragsmodell bei dem die Lizenzgebühren für den lesenden Zugriff auf die Inhalte nicht frei zugänglicher Zeitschriften mit den Open-Access-Publikationsgebühren (APC) verrechnet werden. Damit wird verhindert, dass die Gebühren für die Bereitstellung von Inhalten doppelt aufgebracht werden. Diese Verträge bilden die Grundlage für die Ausnahme beim Publizieren in hybriden Open-Access-Zeitschriften.

Research Organisation Registry (ROR) ist eine von der Gemeinschaft geführte Datenbank, die eine dauerhafte Kennung (Persistenter Identifikator) für jede Forschungseinrichtung in der Welt bereitstellen soll. Sie ergänzt andere allgemein verwendete Kennungen wie ORCID für Wissenschaftler und DOI für Forschungsergebnisse bzw. wissenschaftliche Online-Veröffentlichungen.

Ein Ringgold Identifier (Ringgold ID oder RIN) ist ein dauerhafter numerischer Identifikator (Persistenter Identifikator) für Organisationen des Wissenschaftsbetriebs. Die Ringgold Identify Database enthält fast 600.000 Organisationen diverser wissenschaftlicher Sektoren, darunter Hochschulen, Unternehmen, Krankenhäuser und Regierungsstellen.

  • Ringgold ID der Universität Göttingen: 9375
  • Ringgold ID der Universitätsmedizin Göttingen: 84922

Das Instrument mit der größten Aufmerksamkeit und den größten Open-Access-Effekten sind momentan Transformationsverträge, bei denen ein Teil der Inhalte von Subskriptionszeitschriften auf Open Access umgestellt wird und die Erwartung besteht, dass die Quote schrittweise auf 100% steigt. Ins Feld der Transformationsverträge gehört auch das deutsche Projekt DEAL mit Wiley, Springer und Elsevier. Die Hoffnung ist, dass damit eine kritische Schwelle überschritten wird, oberhalb derer Verlage ihre Portfolios komplett auf Open Access umstellen.

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